über mich

Ich heiße Caroline und bin die Gründerin und Geschäftsführerin der Nasenstube. Begonnen hat wohl alles damit, dass ich am Welttierschutztag geboren wurde. Von Anfang an, gab es in meiner Familie Haustiere. Tiere gehören zu meinem Leben, wie für andere ein Glas Wasser. Ich liebe sie und verbringe gerne Zeit mit ihnen.

 

Aufgewachsen bin ich mit einer Katze. Später zog ein Katzenbaby ein, welches ich mit Katzenschnupfen aus dem Tierheim gerettet habe. Aufgepeppelt erreichte Felix ein hohes Alter.

Auch ein Kaninchen begleitete mich 13 Jahre. Dann kam ich auf den „Hund“.

Monty zog mit 12 Wochen ein und wir trainierten nach einer gemeinsamen Kennenlern-Phase bei einigen unterschiedlichen Trainern. Es war nicht einfach eine Trainingsgruppe zu finden, bei der wir uns beide wohlfühlten. Monty ist ein sensibler, extrem schnell lernender Rüde und für mich stand ein respektvoller und liebevoller Umgang mit dem Tier im Vordergrund. Daher begann ich schnell zahlreiche Seminare zu besuchen, las an die 80 Bücher über Haustiere, Training, Ernährung, Beratung und tauschte mich regelmäßig mit Trainern und befreundeten Hundebesitzern aus. Ich habe an Studien an der Veterinärmedizinischen Universität in Wien teilgenommen, die zum einen den Bewegungsapparat des Hundes untersuchten und zum andern das Lernverhalten der Hunde testeten.

Monty ist geprüfter Begleithund, ausgebildet im Dummytraining, Fährten und Mantrailing sind seine Leidenschaft. 

 

Nebenher habe ich einen Hund im Wiener Tierschutzhaus betreut.

 

Aber schlußendlich wurde der Wunsch nach einem Zweithund immer größer und unsere Flora zog bei uns ein. Eine ausrangierte Zuchthündin, die bis zu ihrem Einzug bei uns, wenig bis gar nichts von der Welt kannte. Sie war ein Reißteufel wie es im Buche steht, überall drauf und drüber, alles Fressbare gestohlen, Leinen waren ihr fremd und dass man zu Menschen Vertrauen haben kann, auch. Mit Flora war ich nur mehr ganz zu Beginn in einer Hundeschule. Das war nichts für sie. Sie war sehr krank und mit anderen Hunden von Anfang an verträglich. Das einzige was sie gebraucht hat, war unendliche Geduld und Einfühlungsvermögen. Ich musste sie oft aus heiklen Situationen "retten", in die sie sich wegen ihrer Gutmütigkeit hinein manövriert hat. Es entstand eine sehr tiefe Bindung zwischen uns. Sie war etwas ganz besonders!! Ich habe mit ihr gekämpft Tag für Tag und sie hatte einen unendlichen Lebenswillen, aber Ende 2013 haben wir den Kampf leider verloren. Durch sie konnte ich soviel lernen und sie wird immer einen Platz in meinem Herzen haben.

 

Nachdem Spruch "es gibt nur eines was schöner ist als ein Hund, mehrere Hunde" zog im Februar 2014 Hanna ein.

Hanna ist vermutlich eine Mischung aus Malinois und Hollandse Herdershond, wobei ich auch der Meinung bin, dass ein Bardino mitgemischt haben könnte. Selten habe ich so einen agilen, kreativen, neugierigen und dennoch aufmerksamen und anhänglichen Welpen erlebt. Sie entwickelt sich zu einer  sensiblen, sehr treuen, verschmusten und unheimlich gelehrigen Hündin. Sie versteht sich mit allem und jedem und ist am liebsten überall dabei.

 

Zusätzlich zu den beiden Hunden bereichern noch vier Katzen namens Momo, Fritzi, Sumsi und Carlo mein Leben. Momo habe ich aus dem Tierschutz mitsamt ihren 5 Babies übernommen. Die Babies sind bei mir aufgewachsen und mit 12 Wochen alle auf einen guten Platz umgezogen. Fritzi, Sumsi und Carlo sind ebenso aus dem Tierschutz.

 

Edeltraud, Elfi, Frieda, Hilde, Olga, Sigi, Inge, Gudrun, Hermine und Peppi sind Hühner aus einem Massenhühnerlegebetrieb und dürfen nun bei uns ihr Leben genießen.

 

Basis meiner Betreuung und meines Trainings sind Geduld, positive Bestärkung/Konditionierung und ein liebevoller, verständnisvoller Umgang mit dem Tier.

 

Flora und Monty hatten/haben Probleme am Bewegungsapparat, weshalb bald eine spezielle Ernährung zum Thema wurde. Auch hier habe ich unzählige Stunden recherchiert und in Zusammenarbeit mit einigen Tierärzten einen Futterplan erstellt. Das sprach sich schnell herum und auch Familienmitglieder stiegen auf BARF (biologisch artgerechte Rohfütterung) um, weil es den Hunden und Katzen damit ganz offensichtlich besser geht. Kleine Wehwechen, wie Augenentzündungen, Durchfall, Magenverstimmungen usw. haben sich von selbst erledigt - die richtige Fütterung war die Lösung. Ich habe Seminare zum Thema BARF besucht und sehr viel von Tierärzten über das BARFen gelernt. Auch der Welpe Hanna wuchs mit BARF auf und ist von Anfang an ein durch und durch gesunder Hund.

 

Ich habe längere Zeit in Tierarztordinationen gearbeitet und auch dort Tag für Tag gesehen, dass kein Tier dem anderen gleicht und jedes Haustier individuelle Bedürfnisse hat. Ich bin der Meinung, dass es die Aufgabe von uns - als Tierbesitzer - ist, dass die Tiere ein artgerechtes, glückliches Leben führen können.


So kam eines zum anderen und ich habe mir meinen Lebenstraum erfüllt:

die Nasenstube.

 

Oft werde ich gefragt wie der Name "Nasenstube" entstanden ist. Ich finde die Nasenleistung von Hunden gigantisch toll. Daher habe ich mich immer viel mit Nasenarbeit beschäftigt. Und um in meinem Firmennamen kein Haustier auszuschließen, stand wieder die Nase im Vordergrund, die jedes Tier hat. Somit war klar, dass das Wort Nase unbedingt dabei sein muss. Unter einer Stube verstehe ich etwas gemütliches, wohlig warmes und geselliges. Und somit erstand in einem Gedankenblitz die Zusammensetzung beider Worte und die Nasenstube war geboren.