über mich

Ich bin Caroline, geboren 1994 in Graz und momentan nebenberuflich Studentin, hauptberuflich bin ich Tierfanatikerin :-)

 

Aber von Anfang an: Geboren wurde ich zwar in Graz, die ersten 5 Jahre meines Lebens wuchs ich aber gemeinsam mit meinen fünf Geschwistern auf einem Bio-Bergbauernhof in der Nähe von Semriach auf. Meine Eltern hielten dort in erster Linie Kühe, aber es gab auch Schweine, Hühner, Enten, Katzen und ein paar Jahre sogar einen Hund, aber an den kann ich mich nicht mehr erinnern. Schon als Kind liebte ich Tiere ganz besonders, meine große Leidenschaft war damals das Reiten. Ich kann mich noch gut erinnern wie enttäuscht und traurig ich war als ich mit 5 Jahren das erste Mal richtig auf einem Pferd reiten wollte und mir die Reitlehrerin aber sagen musste, dass meine Beine noch zu kurz waren (ich bin eher klein geraten ;-)). Ich habe geweint vor Unglück, denn ich wollte nichts mehr als auf dem Rücken eines Pferdes zu sitzen. Aber ein Jahr später reichten meine kurzen Beinchen schon bis zu den Steigbügeln hinunter und ich durfte fortan die kleinste Stute im Stall reiten :-)

 

1999 zogen wir dann auf einen anderen Hof in der Südoststeiermark. Ein Jahr später kam ich in die Volksschule, danach besuchte ich die örtliche Hauptschule. Im Sommer zwischen dem Wechsel von der Volksschule auf die Hauptschule kaufte mein Vater, der ein passionierter Reiter war, ein Pferd. Das Pferd hieß Mozart und war mein Ein und Alles. Als sich meine Eltern aber 4 Jahre später trennten wurde Mozart weggegeben. Ich war sehr traurig, verstand aber auch dass ich mich allein nicht ausreichend um ihn kümmern hätte können, da ich vor hatte ein Internat zu besuchen. 

 

In der 3. Klasse hatten wir eine Zeit lang einen Hund. Er hieß Basco, war ein riesiger Schäfer-Rottweiler Mischling und meine erste große Liebe. Er schlief in meinem Bett, ich kochte jeden Tag sein Futter für ihn und mindestens einmal am Tag teilten wir uns ein Butterbrot. Leider mussten wir auch ihn wieder hergeben und mir brach fast das Herz.

 

Während dieser Jahre entwickelte sich in mir der Wunsch, den elterlichen Betrieb zu übernehmen. In Folge dessen besuchte ich die 3-jährige landwirtschaftliche Fachschule Alt-Grottenhof in Graz, die ich mit Auszeichnung abschloss.

 

Kurz bevor ich mit der Fachschule fertig war, offenbarte meine Mutter mir dass sie mir einen Hund schenken wolle. Die Hündin eines Bekannten hatte geworfen und er war auf der Suche nach Endstellen. So sehr ich mir immer einen eigenen Hund gewünscht hatte, war mein Plan dennoch gewesen zuerst die Matura zu machen und mir dann einen Hund zu holen. Aber jetzt mal ehrlich – ich war 16 und hatte die Aussicht auf einen superflauschigen Welpen, wer hätte da Nein sagen können? :-) 

 

Natürlich verbrachte ich jede freie Minute bei den Welpen und der Hündin. Meine Mutter und ich hatten uns für einen schwarzen Welpen mit weißen Pfoten, einem weißen Fleck auf der Brust und einem schmalen Streifen auf der Schnauze entschieden, und auch ein Name war bald gefunden: Giuseppe, kurz Beppi sollte er heißen. Mit der Zeit kamen immer mehr der Welpen zu ihren neuen Besitzern. Da wir sowieso in der Nähe wohnten und die Kleinen immer besuchen konnten, hatten wir es nicht eilig mit dem Welpen und ließen ihn 3 Monate bei seiner Mutter. Als wir uns dann aber eines Tages aufmachten um unseren Beppi endlich zu holen, war außer ihm nur noch ein einziger anderer Welpe übrig. Rein zufällig war es der einzige Welpe aus dem Wurf, der Beppi fast zum verwechseln ähnlich sah. Meine Mutter beschloss kurzerhand, den letzten Welpen ebenfalls mitzunehmen, „nur solange bis Hans einen Platz für sie gefunden hat!“. Noch heute muss ich grinsen wenn ich daran zurückdenke :-) Denn kaum saßen wir im Auto, hatte ich den perfekten Namen für die zuckersüße Hündin gefunden: Josephine sollte sie heißen, kurz Josy. Es war natürlich nie mehr davon die Rede sie zurückzugeben. Und so begann ein neuer Abschnitt meines Lebens.

 

Nach der Fachschule besuchte ich die HLA für Land- und Ernährungswissenschaft der Grazer Schulschwestern in Eggenberg. Inzwischen hatte ich den Gedanken, den elterlichen Betrieb zu übernehmen wieder verworfen. Es zog mich in die Stadt, und mit 18 packte ich meine Koffer und meine beiden Hunde und zog mit ihnen nach Graz. Das war natürlich eine große Umstellung für uns drei, aber wir haben die Herausforderung gut gemeistert. 

 

Inzwischen lebe ich in Straßgang, wo wir einen großen eigenen Garten haben. Zu Josy und Beppi haben sich noch eine Katze dazugesellt sowie drei Hamster, sechs Mäuse und zwei Degus. Wenn ich könnte, würde ich Hühner halten und zwei Schweine :-) Aber was nicht ist, kann ja noch werden…

 

Ich arbeite mit meinen Tieren ausschließlich über positive Verstärkung und bilde mich im Rahmen meiner Möglichkeiten weiter. Ich betreue regelmäßig Hunde, Katzen, Kaninchen und Pferde. Mit meinen Hunden habe ich die BGH1 (Beppi) bzw. BGH2 (Josy) absolviert. Wir machen Tricktraining, physiotherapeutische Übungen, Medical Training,… Da Josy jagdlich motiviert ist, gehen wir gemeinsam nach der Ulli-Methode. Mit Beppi beginne ich demnächst (sobald das Wetter es zulässt) einen Longierkurs. Nebenbei machen wir auch Mantrailing.